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Akronym

Die GLAMWiki-Koordinationsgruppe Schweiz bilden Vertretern von Bibliotheken, Archiven und Museen sowie Mitarbeitende von Wikimedia CH. Auch Wikipedia-Freiwillige sind beteiligt. Das Ziel der Gruppe ist es, Projekte rund um die Wikipedia und seinen Schwesterprojekten zu koordinieren.

Das Akronym GLAM kommt aus dem Englischen und steht für "Galleries, Libraries, Archives and Museums". Der Begriff "Gallery" ist nicht gleichzusetzen mit dem deutschen Begriff "Galerie", unter dem meistens ein Auktionshaus oder ein kommerzieller Ausstellungsort für den Verkauf von Kunstwerken verstanden wird. Unter dem Begriff "Art Gallery" oder kurz "Gallery" werden im englischsprachigen Raum ebenso nichtkommerielle Kunstmuseen verstanden. Für volkskundliche, technische, naturkundliche Museen, Freiluftmuseen und andere Museen wird auch im Englischen der Begriff "Museum" gebraucht. Im Deutschen kann "GLAM" somit am besten mit "Gedächtnisinstitution" übersetzt werden. Es handelt sich also um Institutionen, die den Auftrag und das Interesse haben, das Wissen und das kulturelle Erbe zu bewahren.



Aktuell

Anlässlich unserer Jahreskonferenz WikiCon 2018 vom 5.–7. Oktober 2018 in St. Gallen werden wir als Koordinationsgruppe vertreten sein und über unsere Arbeit informieren. Am Samstag, 6. 10. findet morgens um 10:00 Uhr ein Vortrag über GLAM-Projekte und GLAM-Formate in den drei deutschsprachigen Ländern statt. Weitere Informationen unter GLAM-Projekte und GLAM-Formate in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Veranstaltungen (Archiv) und Presseberichte

Diese sind hier aufzufinden.


Textil Museum St. Gallen

Organisation und Mitglieder

Projekt in der Bibliothek des MAMCO, Genf

GLAMwiki.ch ist keine eingetragene Organisation, sondern ein loser Zusammenschluss mit regelmässigen (vierteljährlichen) Treffen für den Austausch zwischen den beteiligten Gedächtnisinstitutionen. Entstanden ist diese Zusammenarbeit aus dem zunehmenden Koordinationsbedarf zwischen unterschiedlichen Engagements der Wikipedians in Residence in Schweizer Bibliotheken und Archiven. Seitdem arbeiten viele Kultur-Institutionen mit Wikimedia CH und deren Freiwilligen-Community zusammen. Um ein gemeinsames und effizientes Vorgehen zu ermöglichen, treffen sich Vertreter aus diesen Institutionen und aus Wikipedia und Wikimedia, umgemeinsam Projekte zu schaffen, eigene Projekte anzukündigen und Kultur-Jahrestage abzustimmen.

Die Veranstaltungen beschränken sich nicht nur auf die Schweiz. Ein internationaler Austausch ist gewünscht. So, wie auch Schweizer in die Nachbarländer reisen, um dort an Events teilzunehmen und Eindrücke und Erfahrungen mitzubringen, sind auch gelegentlich Gäste aus dem Ausland in unseren Kultureinrichtungen dabei, bringen eigene Anegungen mit und bereichern die Wiki-Projekte mit ihrem Wissen.

GLAM Netzwerk

Die GLAMWiki-Kooridinationsgruppe arbeitet mit gleichgerichteten Organisationen zusammen, die sich für die gleichen Ziele einsetzen wie Wikimedia CH. Dazu zählen:

  • OpenGLAM ist eine Arbeitsgruppe des Vereins Opendata.ch, der sich in der Schweiz für die Belange rund um offene Daten einsetzt. OpenGLAM will die Idee der Freien Inhalte in den Bereich der Gedächtnisinstitutionen hineintragen. Zur Abgrenzug zu GLAMwiki.ch: GLAMwiki dient der pragmatischen Koordination untereinander von bereits bestehenden Engagements und Projekten und betrifft ausschliesslich den Wikipedia-Bereich. OpenGLAM dagegen hat einen strategischen Fokus und spricht somit sämtliche GLAM an und ist bei den Zielen nicht ausschliesslich auf Wikipedia ausgerichtet.
  • Der Verein Opendata.ch setzt sich schweizweit für offene Daten ein. Der Verein Opendata.ch veranstaltet zudem Konferenzen und Hackathons. Da viele Daten durch Behörden erhoben und verwaltet werden, ist Opendata.ch auch auf politischer Ebene aktiv. Stichwort: Open Government Data.
  • Der Verein Digitale Allmend ist ein Schweizer Verein, der sich für den öffentlichen Zugang zu digitalen Gütern und deren Weiterentwicklung einsetzt. Der Verein hat den Schweizer Lead für Creative Commons und ist somit für die Anpassung dieser Lizenzen an Schweizer Recht verantwortlich.


Projekte der Schweizer Gedächtnisinstitutionen

Schweizerisches Bundesarchiv Schweizerische Nationalbibliothek Universitätsbibliothek Basel
Das Schweizerische Bundesarchiv sichert die Dokumentation staatlichen Handelns und macht diese zugänglich. Dadurch kann die Verwaltung Rechenschaft über ihre Tätigkeiten ablegen und effizienter arbeiten. Für Öffentlichkeit und Forschung ist Archivierung eine Voraussetzung, um sich im demokratischen Rechtsstaat eine eigene, kritische Meinung zu bilden. Recherchieren im Bundesarchiv ist online oder vor Ort möglich.

Das Bundesarchiv setzt sich für den freien Zugang zu Wissen ein. Frei verfügbare Unterlagen aus den Beständen im BAR werden online publiziert – zum Beispiel in Zusammenarbeit mit Wikimedia CH auf Wikimedia Commons. mehr…

  Die Aufgabe der Schweizerischen Nationalbibliothek (NB) ist es, gedruckte oder auf anderen Informationsträgern gespeicherte Informationen, die einen Bezug zur Schweiz haben, zu sammeln, zu erschliessen, zu erhalten und zu vermitteln. Diese werden unter dem Fachbegriff „Helvetica“ zusammen­gefasst.

Im einzelnen versteht man darunter Publikationen, die in der Schweiz erscheinen, sich auf die Schweiz oder auf Personen mit schweizerischem Bürgerrecht oder Wohnsitz beziehen oder von schweizerischen oder mit der Schweiz verbundenen Autoren oder Autorinnen geschaffen oder mitgestaltet wurden.

Der Auftrag der NB ist im Gesetz über die Schweizerische Nationalbibliothek SR 432.21 sowie dessen Ausführungs­bestimmungen umschrieben. mehr…

  Die Universitätsbibliothek Basel bewahrt herausragende Bestände im Bereich mittelalterliche Handschriften, des frühen Buchdrucks und eminente Nachlässe zur Wissenschaftsgeschichte. Diese Bestände macht sie der Forschung zugänglich und vermittelt sie einer breiten Öffentlichkeit. Dazu setzt die UB auf Open Science, Digitalisierung und auf zahlreiche Vermittlungsformate wie Themenabende und Ausstellungen.
ETH Bibliothek Zürich SBB Historic PTT-Archiv
Die ETH-Bibliothek, gegründet 1855, ist die grösste öffentliche naturwissenschaftliche und technische Bibliothek der Schweiz. Nebst der Informationsversorgung für Angehörige der ETH Zürich bietet sie auch Ressourcen für die interessierte Öffentlichkeit und für Unternehmen aus Forschung und Entwicklung. Ein Schwerpunkt der ETH-Bibliothek liegt auf dem Ausbau ihres elektronischen Informationsangebots. Auch die Sammlungen und Archive der ETH-Bibliothek erweitern ihre Online-Angebote zur Präsentation und Zugänglichkeit ihrer wertvollen Bestände laufend. mehr…   Die Stiftung Historisches Erbe der SBB führt Sie von der Vergangenheit in die Gegenwart, durch über 180 Jahre Schweizer Bahngeschichte.

Zweck der Stiftung ist das Sammeln, Erhalten, Konservieren, Dokumentieren und Archivieren von Zeitzeugen der Schweizer Bahngeschichte. Dafür gründete die SBB im Jahr 2001 die Stiftung Historisches Erbe der SBB (SBB Historic). Ziel der Stiftung ist, der Öffentlichkeit die wertvollen Zeugen aus der Kultur- und Wirtschaftsgeschichte des Bahnlandes Schweiz zugänglich zu machen. mehr…

  Das PTT-Archiv sichert die Geschichte der Post, Telegrafie und Telefonie (PTT) in der Schweiz. Es ist das historische Unternehmensarchiv der Schweizerischen Post und der Swisscom, den Nachfolgeunternehmen der PTT (1849–1997). Das PTT-Archiv besitzt eine Fülle von Informationen und Geschichten in seinen Dokumenten: Verwaltungsunterlagen der eidgenössischen Post sowie der Telegrafen- und Telefonverwaltung aus der ganzen Schweiz. Aber auch viele themenspezifische Sammlungen, wie die Poststellenchronik, Telefonbücher, Vorschriften und Werbematerial. Der Bestand umfasst rund 5500 Laufmeter Originaldokumente. Die Bibliothek verfügt über rund 2000 Laufmeter Bücher, Broschüren und Periodika. mehr…


Die Bedingungen für GLAM, um an diesen Treffen teilzunehmen, ist das Vorhandensein mindestens eines Projektes mit der Zusammenarbeit mit Wikipedia/Wikimedia. Das kann beispielsweise das Hochladen von Bildsammlungen auf Wikimedia Commons sein. Diese Gruppe dient nicht dazu, neue Gedächtnisinstitutionen über Wikipedia oder Wikimedia zu informieren oder sie für Wikipedia anzuwerben. Um Transparenz zu schaffen und einen Überblick zu geben, was für Projekte gemeinsam und in den einzelnen Institutionen stattfinden, wurde dieses Wiki ins Leben gerufen.

Von Seiten Wikimedia CH und Wikipedia sind die bisherigen Wikipedians in Residence, offizielle GLAM-Verantwortliche sowie Wikipedianer, die Projekte in GLAM aktiv betreuen Mitglied. Auch hier ist die bereits vorhandene Tätigkeit in diesem Bereich ausschlaggebend, um beim Treffen dabei zu sein.

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