Swiss GLAMmies/2016-02-19 Die Mediationsakte vom 19. Februar 1803: Unterschied zwischen den Versionen

Aus GLAMwiki.ch
Wechseln zu: Navigation, Suche
(Kleinere Korrekturen)
Zeile 10: Zeile 10:
 
</imagemap>
 
</imagemap>
 
|description=Die Mediationsakte vom 19. Februar 1803
 
|description=Die Mediationsakte vom 19. Februar 1803
|story=Die [[:wikipedia:de:Mediation (Geschichte)|Mediationsakte]] vom 19. Februar 1803 bildete bis 1813 die verfassungsrechtliche Grundlage der [[:wikipedia:de:Schweiz|Schweizerischen Eidgenossenschaft]]. Nach dem Zusammenbruch der [[:wikipedia:de:Helvetische Republik|Helvetische Republik]] (1798–1803) trat [[:wikipedia:de:Napoleon Bonaparte|Napoleon Bonaparte]] als Vermittler (franz. médiateur) zwischen den zerstrittenen Föderalisten und Unitariern auf und legte eine Verfassung vor, die nach fünf Jahren [[:wikipedia:de:Einheitsstaat|Zentralstaat]] wieder [[:wikipedia:de:Bundesstaat (Föderaler Staat)|föderalistische Strukturen]] festschrieb. Das neue Grundgesetz beinhaltete somit in erster Linie die Kantonsverfassungen. Modern-repräsentative Verfassungen erhielten die neuen Kantone [[:wikipedia:de:St. Gallen|St. Gallen]], [[:wikipedia:de:Aargau|Aargau]], [[:wikipedia:de:Thurgau|Thurgau]], [[:wikipedia:de:Tessin|Tessin]] und [[:wikipedia:de:Waadt|Waadt]], in [[:wikipedia:de:Graubünden|Graubünden]] wurden die drei Bünde mit ihren Hochgerichten wiederhergestellt.
+
|story=Die [[:wikipedia:de:Mediation (Geschichte)|Mediationsakte]] vom 19. Februar 1803 bildete bis 1813 die verfassungsrechtliche Grundlage der [[:wikipedia:de:Schweiz|Schweizerischen Eidgenossenschaft]]. Nach dem Zusammenbruch der [[:wikipedia:de:Helvetische Republik|Helvetischen Republik]] (1798–1803) trat [[:wikipedia:de:Napoleon Bonaparte|Napoleon Bonaparte]] als Vermittler (franz. ''médiateur'') zwischen den zerstrittenen Föderalisten und Unitariern auf und legte eine Verfassung vor, die nach fünf Jahren [[:wikipedia:de:Einheitsstaat|Zentralstaat]] wieder [[:wikipedia:de:Bundesstaat (Föderaler Staat)|föderalistische Strukturen]] festschrieb. Das neue Grundgesetz beinhaltete somit in erster Linie die Kantonsverfassungen. Modern-repräsentative Verfassungen erhielten die neuen Kantone [[:wikipedia:de:St. Gallen|St. Gallen]], [[:wikipedia:de:Aargau|Aargau]], [[:wikipedia:de:Thurgau|Thurgau]], [[:wikipedia:de:Tessin|Tessin]] und [[:wikipedia:de:Waadt|Waadt]]; in [[:wikipedia:de:Graubünden|Graubünden]] wurden die drei Bünde mit ihren Hochgerichten wiederhergestellt.
 
|glam=[[:wikipedia:de:Schweizerisches Bundesarchiv|Schweizerisches Bundesarchiv]]
 
|glam=[[:wikipedia:de:Schweizerisches Bundesarchiv|Schweizerisches Bundesarchiv]]
|author=Acte de Mediation
+
|author=Acte de Médiation
 
|license=K0#1000/1420#4*, public domain
 
|license=K0#1000/1420#4*, public domain
 
}}
 
}}

Version vom 18. Februar 2016, 13:46 Uhr

Transparent.gif
GLAMmy vom 19. Februar 1803
center</small>
Die Mediationsakte vom 19. Februar 1803
Acte de Médiation, Schweizerisches Bundesarchiv, K0#1000/1420#4*, public domain

Die Mediationsakte vom 19. Februar 1803 bildete bis 1813 die verfassungsrechtliche Grundlage der Schweizerischen Eidgenossenschaft. Nach dem Zusammenbruch der Helvetischen Republik (1798–1803) trat Napoleon Bonaparte als Vermittler (franz. médiateur) zwischen den zerstrittenen Föderalisten und Unitariern auf und legte eine Verfassung vor, die nach fünf Jahren Zentralstaat wieder föderalistische Strukturen festschrieb. Das neue Grundgesetz beinhaltete somit in erster Linie die Kantonsverfassungen. Modern-repräsentative Verfassungen erhielten die neuen Kantone St. Gallen, Aargau, Thurgau, Tessin und Waadt; in Graubünden wurden die drei Bünde mit ihren Hochgerichten wiederhergestellt.

Transparent.gif
Bilder und Dokumente aus Schweizer GLAM.
Swiss GLAMmies geben einen Einblick in die Zusammenarbeit von
Schweizer Gedächtnisinstitutionen mit Wikipedia.

Follow us on Twitter! Transparent.gif Follow us on Facebook!

Swiss flag